Unterweisungssoftware im Vergleich: Worauf kommt es an?
Stand: Oktober 2026
Beim Vergleich von Unterweisungssoftware entscheiden fünf Kriterien: transparente Preise, der Funktionsumfang je Tarif, Hosting und Datenschutz, der Aufwand der Einführung und die Qualität der Nachweise. Prüfen Sie außerdem, ob Sie die Software selbst testen können, bevor Sie mit einem Vertrieb sprechen. Die Tabelle zeigt, worauf Sie bei jedem Kriterium achten sollten.
Die Kriterien im Überblick
| Kriterium: darauf sollten Sie achten | So ist es bei Schulungstool |
|---|---|
| Preise: Stehen alle Preise öffentlich auf der Website, oder erfahren Sie sie erst im Verkaufsgespräch? | Alle Preise stehen auf der Preisseite; ein unverbindliches Angebot erstellen Sie selbst. |
| Funktionsumfang: Sind alle Funktionen in jedem Tarif enthalten, oder gibt es Editionen und Zusatzmodule? | Jeder Tarif enthält alle Funktionen; die Stufen unterscheiden sich nur im Benutzerkontingent. |
| Hosting und Datenschutz: Wo stehen die Server, gibt es einen AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO, ist das Rechenzentrum zertifiziert? | Rechenzentren in Deutschland nach ISO/IEC 27001, AV-Vertrag direkt mit uns (Details zum Datenschutz). |
| Einführung: Braucht es eine Installation, ein IT-Projekt oder Schulungen für die Administratoren? | Webbasiert ohne Installation, bedienbar ohne Einarbeitung; die IT-Abteilung muss nicht eingebunden werden. |
| Nachweise: Entstehen Zertifikate automatisch, sind sie auf Echtheit prüfbar und für Audits exportierbar? | Automatisches Teilnahmezertifikat mit QR-Code zur Echtheitsprüfung; alle Nachweise exportieren Sie als PDF und CSV. |
| Test: Können Sie die Software selbst testen, oder ist eine Demo mit dem Vertrieb Pflicht? | 14 Tage kostenlos testen, sofort freigeschaltet, ohne Vertriebsgespräch. |
Diese Fragen stellen Sie jedem Anbieter
Neben den Kriterien entscheidet der Alltag mit der Software. Klären Sie deshalb vor der Auswahl:
- Können wir eigene Präsentationen, PDFs und Videos ohne Autorentool als Kurs hochladen?
- Wiederholen sich Pflichtunterweisungen automatisch, und werden säumige Teilnehmer erinnert?
- Wie erreichen wir Mitarbeiter ohne eigene E-Mail-Adresse?
- Gibt es die Kurse in den Sprachen unserer Belegschaft?
- Lässt sich die Software an unsere HR-Software oder unseren Identity Provider anbinden?
- Was passiert mit unseren Nachweisen, wenn wir den Vertrag beenden?
Wirbt ein Anbieter mit einem DGUV- oder anderen Prüfzeichen, fragen Sie nach der Fundstelle der Prüfkriterien – eine DGUV-Zertifizierung für Unterweisungssoftware gibt es nicht; das DGUV-Test-Zeichen galt nur für fertige Kursinhalte, wird nicht mehr vergeben und läuft spätestens am 18. April 2027 aus (Hintergrund).
Die Fragen zu Lizenzkosten, Einrichtungsgebühren und Laufzeiten finden Sie im Ratgeber Was kostet eine Unterweisungssoftware?; was ein Learning Management System grundsätzlich leistet, im Artikel Was ist ein LMS?
Wofür ist Schulungstool gedacht, wofür nicht?
Schulungstool ist für Unternehmen gedacht, die Pflichtunterweisungen und Mitarbeiterschulungen einfach online durchführen und lückenlos dokumentieren wollen, vom kleinen Betrieb bis zum Mittelstand mit mehreren Standorten. Sie erstellen Kurse aus Ihren eigenen Präsentationen, Videos und Dokumenten oder verwenden SCORM-Kurse, übersetzen sie in bis zu 32 Sprachen und erreichen auch Mitarbeiter ohne E-Mail-Adresse.
Schulungstool ist auf Kurse ausgelegt, die Ihre Mitarbeiter zeitunabhängig erledigen. Für Live-Seminare im virtuellen Klassenraum nutzen Sie weiter Ihr Videokonferenz-Werkzeug. Und wenn Sie ein umfassendes Talent-Management mit Kompetenzprofilen und Karriereplanung suchen, ist eine HR-Suite die bessere Wahl; über die Schnittstellen binden Sie Schulungstool an Ihre HR-Software an. Alle Funktionen im Detail zeigt die Funktionsseite.